Januar
Der Januar ist in unseren Breiten zum Hochwinter geworden, da die sprichwörtliche Neujahrskälte sich immer mehr zur Monatsmitte verlagert. Der sog. klassische Hochwinter tritt um den 20. Januar überwiegend in Süddeutschland auf. Der Januar bleibt jedoch trotz allem in unseren Breiten der kälteste Monat des Jahres mit Durchschnittswerten um + 1°C. Hierbei sind Nachtfröste von -20°C bis - 25°C bei klarem Himmel keine Seltenheit. Auch hat der Januar in den letzten Jahrzehnten den Dezember als schneereichsten Monat abgelöst. Der meteorologische Winter von Dezember bis Februar ist für die Vegetation die Zeit des Ruhens, wobei eine geschlossene Schneedecke die ausgebrachte Saat schützt und gleichzeitig infolge ihrer physikalischen Zusammensetzung als Dünger dient.
Sind der Dezember oder die Tage bis zum 6. Januar warm oder wärmer als der vieljährige Durchschnitt, so bleibt in 70% der Fälle der Januar und ist in 60% der Fälle auch der Februar zu warm.
Je nachdem, ob es zu Vinzenz zu warm oder zu kalt ist, wird das ganze Jahr in 2 von 3 Fällen ebenfalls zu warm oder zu kalt.
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